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Hypnose und NLP lernen in der Vitosh Akademie

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Hypnose lernen

Allgemeine Informationen über Hypnose

In den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts begannen Pierre Janet, Alfred Binet und Charles Fere, durch das Induzieren tiefer Trancezustände hypnotische Phänomene hervorzurufen.

Diese frühen Studien haben gezeigt, wie das Unterbewustsein gesteuert wird und welche erstaunlichen Möglichkeiten wir mit Hypnose haben. Hypnose wird allerdings nicht erst seit dem 19 Jahrhundert praktiziert, sondern seit Tausenden von Jahren. Anton Mesmer, James Braid, Clark Hull, George Estabrooks, Dave Ellman und wohl einer der bekanntesten Hypnotherapeuten Milton E. Erickson perfektionierten die unterschiedlichsten Techniken mit denen wir uns auch in unseren Seminaren beschäftigen werden.

Die Grundlage für jede hypnotische Arbeit ist ein Verständnis der Trance.
Trance ist der Zustand in dem Hypnose stattfindet.

Rapport ist die Grundlage für Erfolg in der Hypnosetherapie.
In diesem Zustand akzeptieren Klienten unsere Suggestionen bedingungslos, ohne jeden Widerstand, auf der Ebene des Unbewussten, was ihnen erst ermöglicht, die Veränderungen herbeizuführen, die sie erreichen wollen.

Erfolgreich bei jeden Menschen die Trance zu induzieren setzt ein Höchstmaß an Flexibilität voraus.

Die direkte oder "klassische" Hypnose

Sie geht von den historisch entwickelten und in vielerlei Varianten modifizierten Beziehungsmustern aus, die dem Klienten eine deutlich passive, untergeordnete, reagierende und dem Coach eine aktive, dominierende, bestimmende Position zuweisen.

Dies zeigt sich insbesondere bei den klaren suggestiven Anweisungen zur Einleitung der Hypnose, aber auch in der Applikation von therapeutisch wirksamen Formeln oder in der verbalen Führung durch Bilderlebnisse.
Auch die Induktion von Veränderungen im Körpererleben (Schwere, Wärme und anderes) oder in der Muskelfunktion (Armlevitation, Katalepsie) geschieht vorwiegend in direktiver Weise.

Diese durch eher eindeutige Vorgaben gekennzeichnete Methode kommt der Struktur und hypnotischen Reagibilität vieler Patienten auch heute sehr entgegen.

Die indirekte Hypnose

Hier wird der Erfahrung Rechnung getragen, daß nicht wenige Menschen vermehrt einen Widerstand gegen direkte psychische Fremdbestimmung entwickeln und sich daher auch in der Hypnose besser einer permissiven, viel Wahlfreiheit lassenden Methode öffnen.
Die Klienten werden hierbei eher unmerklich, meist über einen allmählich in den hypnotischen Zustand (Trance) hineinführenden Dialog suggestiv beeinflußt, wobei noch spezielle Methoden zur Anwendung kommen können.

Hierzu gehören suggestive Einstreutechniken und Verwirrtechniken, das empathische Aufnehmen von Körpervorgängen (pacing), zum Beispiel des Atemrhythmus, und dessen unmerkliche Beeinflussung im eigenen Mitgehen (leading), auch das Offenlassen divergierender Reaktionsmöglichkeiten oder die Neubewertung von Symptomen in deren Symbolgehalt oder innerer Bedeutung (reframing). Leitgedanke ist hierbei, die Erschließung eigener Ressourcen zur Problemlösung und Symptomreduktion (Utilisation), im Vertrauen auf die im Unbewußten verankerten positiven Kompensationsmöglichkeiten aus Lernerfahrung und Kreativität.

Diese, von Milton Erickson meisterhaft entwickelte Form einer "neuen Hypnose", hat in kurzer Zeit große Verbreitung gefunden.

Kritische Bewertung der Unterschiede

Die neuen methodischen Elemente stellen sicher eine große Bereicherung und Erweiterung des hypnotherapeutischen Repertoires dar. Doch ist davor zu warnen, sie einfach als die fortschrittlicheren und damit besseren Modelle zu betrachten, die die klassischen Methoden abzulösen hätten.

Leider denken viele Therapeuten & Coaches mit dem Erlernen einer Technik sei es getan. Weit gefehlt!

Dabei sei bemerkt:
eine Technik an sich lässt sich immer kopieren, ein Milton Erickson als Persönlichkeit jedoch nicht!

Und genau darin liegt das Geheimnis des erfolgreichen Einsatzes der Hypnose - die Ausrichtung am Klienten und nicht an der reinen Vorgehensweise!